Lebendige Gemeinde

Lasst uns unser Gemeindeleben gestalten!

BlütenReich Achterwehr

Bereits am 07.09.2019 hatten die Gemeinde Achterwehr unter der Leitung der Bürgermeisterin Anne Katrin Kittmann, der Schleswig-Holsteinische Heimatbund und der Naturpark Westensee-Obere Eider e.V. zur Regionalveranstaltung „BlütenReich“ in den Sitzungssaal des Amtes Achterwehr eingeladen. Verschiedene Gastredner, u.a. Herr Prof. Holger Gerth, Landesnaturschutzbeauftragter, Herrn Norbert Voigt, Schleswig-Holsteinischer Heimatbund gaben einen Einblick in die hohe Komplexität, also die stark verflochtenen Abhängigkeiten, unserer heimischen Naturflächen. Herr Voigt erinnerte daran, wie wichtig die Bestäuber im Speziellen und die Gesamtheit der Insekten im Allgemeinen für uns Menschen sind. Er stellte in verschiedenen, kurzen Beispielen vor, welche einfachen, gleichfalls aber sehr effektiven, Maßnahmen auf jeder Gemeindefläche und in jedem privaten Garten ohne große Kosten durchgeführt werden können, um den heimischen Insekten weiterhin Nahrung und Schutz zu geben. Rasenflächen sollten z.B. nicht mehr durch fortwärendes Mulchen (Rasenmähroboter) in eine grüne Monokultur verwandelt werden, sondern einfach ’stehen‘ gelassen werden. Totholz, Steine, lose bewachsene Flächen, sowie Knicks mit Rankpflanzen und Brennnesseln sind ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten. Der Bienenexperte riet weiterhin dazu, einen abwechslungsreichen Garten mit vielen offen blühenden, da geschlossene Wuchsformen zu wenig Nektar enthalten, Pflanzen, Stauden und Gehölzen anzulegen, die das ganze Jahr über blühen und somit Nahrung für Insekten bereitstellen.

Der eher theoretische erste Teil wurde dann von Herr Lennart Bendixen mit einem beeindruckend professionellen Diavortrag gestaltet, der mit wunderschönen und faszinierenden Fotos aus seinem naturbelassenen Garten in der Nähe von Kappeln angefüllt war. Von springenden Fröschen, jagenden Grabwespen und angeberischen Fliegen, die sich für Wespen ausgeben, wurde in tollen Detailaufnahmen berichtet.

Zusammenfassend erging der Appell, weniger Mode und mehr Natur im Garten zuzulassen und wiederzuentdecken, wie schön und vielfältig und faszinierend die Natur um uns herum eigentlich ist, wenn man sie nur läßt. Eigentlich ganz einfach.

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