Lebendige Gemeinde

Lasst uns unser Gemeindeleben gestalten!

Support Your Local Dealer!

Gerade die kleinen Geschäfte und Unternehmen des Einzelhandels in der Kieler Innenstadt treffen die derzeitigen Regelungen besonders hart. Niemand kann z.Zt. mehr einfach so nach Kiel fahren, um ’shoppen‘ zu gehen.

Was viele nicht wissen – es gibt viele Kieler Unternehmen, bei denen man weiterhin online bestellen kann und die ganz ’normal‘, wie bei anderen Onlinehändlern auch, bequem nach Hause liefern. Auch das, wie gewohnt, über die bekannten Lieferdienste, also z.B. DHL, Hermes, etc..

Daher hier der Aufruf ‚Support your local dealer!‘ – auf deutsch soviel wie: Kauft bei Online-Geschäften in Kiel und Umgebung. Diese Unternehmen sind auf unsere Umsätze angewiesen.

Im folgenden führen wir Unternehmen auf, bei denen man weiterhin online einkaufen kann.

Schicken Sie uns gerne weitere Links von ihnen bekannten Geschäften aus Kiel und Umgebung, bei denen man weiterhin shoppen kann oder schreiben sie einen Kommentar. Wir ergänzen dann die Liste.

(Dies ist kein Aufruf, irgendwo nicht zu kaufen. Aber wenn Sie etwas einkaufen möchten, dann erwägen Sie doch, zuerst bei folgenden Unternehmen zu schauen.)

Kieler Unternehmen, die weiterhin liefern:

Artikel Link Anmerkungen
Bücher E&N – Erichsen und Niehrenheim
Blumen/ Floristik Ganzenmüller-Floristik Bestellung telefonisch unter 0431 – 698875, Facebook oder Email, Abholung oder Lieferung
Bücher Liesegang
Bücher & Wein Litera Kiel Auch über Telefon + Fax: +49 431 8950039
Bücher Wiker Buchhandlung Verkauf auch noch vor Ort (Bücher werden vor die Tür gebracht.), Telefonische Bestellung
Lieferservice Döner & Co. Ali’s Schnellimbiss Tel: 04340 40 46 131
Lieferservice Pizza Pavarotti in Felde Tel: 04340 89 51
Schuhe Schuh Heinrich Auch telefonisch unter 0431-981350, Mo – Fr von 09:00 bis 13:00 Uhr besetzt.
Schuhe Sneaxs
Sportartikel und -bekleidung Intersport Knudsen Beratung & Verkauf 0431/97 99 19 -311, WhatsApp +49 431 97 99 19 300
Sportartikel und -bekleidung Zippels
Stoffe Stoff-Atelier Bestellung auch via Email, WhatsApp und telefonisch

Ein weiterer Vorschlag ist, bei Bedarf Gutscheine zu kaufen und auf diese Art die Unternehmen zu unterstützen. Zum Beispiel bei:

  • Beckmanns Gasthof, Achterwehr
  • Friseursalon Harmonie, Felde
  • Gojtoeski Massagepraxis, Klein Nordsee
  • Griesenbötel, Schönwohld

(Ohne Gewähr)

Corona-Krise: Was kann jede/r tun?

Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein: 0431 / 797 000 01
E-Mail-Postfach: corona@lr.landsh.de
Ärztlicher Bereitschaftsdienst (24/7 erreichbar): 116 117

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Die aktuelle Situation ist für uns alle nicht einfach. Täglich gibt es neue Informationen, Anordnungen, Reisewarnungen und Verhaltensvorgaben. Dennoch geht das Leben weiter und wir müssen lernen, mit der Krise umzugehen.

Zunächst sollten wir unser Augenmerk auf diejenigen richten, die allein nicht oder nur schwer mit den Einschränkungen zurecht kommen. Kennen wir jemanden im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft? Können wir Hilfe anbieten? Einkäufe, Fahrten zum Arzt, Abholen eines Medikaments aus der Apotheke oder muss der Rasen gemäht werden? Zahlreiche Hilfestellungen sind denkbar und können auch unter Einhaltung der erforderlichen Schutzmaßnahmen durchgeführt werden.

Existenzbedrohlich ist die Krise auch für viele Unternehmen, Geschäfte, Dienstleister und Kulturschaffende, Künstlerinnen und Künstler. Hier können wir helfen indem wir prüfen ob wir diese Leistungen auch auf eine andere Art und Weise beziehen können. Vielleicht bietet der Lieblingsladen seine Ware ja auch per Versand an? Kunst lässt sich bequem online erwerben, wir können Gutscheine kaufen für Theater, Restaurantbesuche, Kinos und Konzerte, damit auch diese die Krise überstehen.

Irgendwann werden wir wieder zum normalen Leben zurückkehren und freuen uns auf all die Dinge, die wir schon jetzt vermissen. Also sorgen wir dafür, dass es sie dann noch gibt! Wenn wir gerade jetzt den großen Online-Versandhändlern zu einem Aufschwung verhelfen wird die kleinen Unternehmen und Betriebe, die das Lebenswerte unserer Region ausmacht bald nicht mehr geben.

Folgende Petition richtet sich an den Bundestag sowie das Finanzministerium und fordert Hilfen für Freiberufler und Künstler während der Krise. Es müssen ja nicht immer nur die Konzerne sein, die solche Hilfen erhalten.

https://www.openpetition.de/petition/online/hilfen-fuer-freiberufler-und-kuenstler-waehrend-des-corona-shutdowns-2

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Annabel und Philipp Crotogino aus Achterwehr haben ein
„Nachbarschafts-Unterstützungstelefon“ eingerichtet:

erreichbar täglich von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr (außer donnerstags )
04340 – 488 99 94
0176 – 6112 7372
0176 – 2043 1975
WirSindAchterwehr@gmail.com


Wer Hilfe benötigt oder anbieten kann, beispielsweise Einkäufe, Besorgungen, Fahrdienst zum Arzt, einfach nur ein offenes Ohr oder was einem sonst so fehltmeldt sich dort.  Annabel Crotogino sichert zu, dass Hilfsanfragen absolut vertraulich behandelt werden. Der Hilfesuchende erhält die Telefonnummer von dem Nachbarn der Hilfe angeboten hat. Erhobene Daten werden nur für die Länge der „Coronakrise“ gespeichert. Auf diesem Weg sollen vor allem ältere Nachbarn/Nachbarinnen erreicht werden, die keine sozialen Medien nutzen

 

Amtsneubau Felde: Gemeindevertretung Achterwehr fordert Kostenberechnungen

Die Gemeindevertretung Achterwehr befasste sich an diesem Freitagabend lediglich mit einem Tagesordnungspunkt: „Neues Amtsgebäude“. Neben zahlreich erschienenen BürgerInnen aus Achterwehr kamen auch Bürgermeisterinnen und Gemeindevertreter aus anderen Amtsangehörigen Gemeinden um sich über die Entwicklung des Themas Amtsgebäude zu informieren.

Die während der Einwohnerfragestunde gestellten Fragen zielten zumeist auf die schlechte Information über die Kosten für das Projekt ab. Durch eine offensichtlich schlechte Koordination besteht die Befürchtung, dass die Kosten allein dadurch deutlich höher ausfallen als anfänglich prognostiziert.

Um ein klares Signal an den Amtsausschuss aus der Gemeindevertretung Achterwehr zu übermitteln, wurden folgende Anträge gemeinsam formuliert und einstimmig beschlossen:

I)
Der Amtsausschuss wird aufgefordert, im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung/- betrachtung auf Grund eines Raumbedarfsplans die detaillierten Kostenplanungen für die folgenden Variationen bzgl. der Amtsverwaltung Achterwehr zu erstellen und den Amtsgemeinden zur Verfügung zu stellen:

1) Sanierung und Ertüchtigung des bestehenden Amtsgebäudes in Achterwehr mit und ohne Unterbringung der Polizei. Im Falle einer Erweiterung sind Ankaufsmöglichkeiten von Nachbarn und gemeindeeigenen Flächen einzubeziehen.

2) Kostenkalkulation des geplanten Neubaus in Felde mit und ohne Unterbringung der Polizei, sowie mit und ohne Zusatzräume für die Gemeinde Felde.

Nach Prüfung dieser Kosten und auf Grundlage der Entscheidung der Gemeinden wird der Amtsausschuss aufgefordert die entsprechenden Beschlüsse neu zu verhandeln und zu beschliessen.

II)
Die GV Achterwehr beauftragt die Bürgermeisterin damit, alle Amtsausschussmitglieder des Amtes Achterwehr über den o.g. gefassten Beschluss der Gemeindevertretung zu

inormieren, verbunden mit der Bitte, entsprechenden Beschlüsse in den jeweiligen Gemeindevertretungen herbeizuführen.

Amtsneubau Felde: Großes Interesse an der Ausschusssitzung!

Es waren ca 150 Einwohnerinnen und Einwohner, die am 25.02.20 zur Sitzung de Finanz- und Bauausschusses in das Amtsgebäude in Achterwehr kamen um die Diskussionen des Ausschusses zu verfolgen. Doch die meisten Ausschussmitglieder kamen gar nicht zu Wort, denn in Anbetracht der räumlichen Situation änderte der Vorsitzende des Ausschusses Rolf-Dieter Carstensen die Tagesordnung und stellte die Einwohnerfragestunde als letzten TOP der öffentlichen Sitzung. Zunächst gab Carstensen einen Sachstandsbericht über den derzeitigen Stand der Beratung und betonte, dass weder die Kosten noch die Optik beschlossen seien und der Ausschuss nach dem Vorentwurf erst am Anfang seiner Arbeit stehe.

Anschließend gab Amtsdirektor Joachim Brand mittels Power-Point-Präsentation einen chronologischen Überblick der Entwicklung von der ersten Idee, das Gebäude neu zu bauen bzw. zu ertüchtigen, bis zur aktuellen Situation. Bezugnehmend auf einen in den Kieler Nachrichten erschienenen Artikel in dem sich Ausschussmitglied Rolf Sebelin (Felde) äußerst kritisch gegenüber der Amtsverwaltung geäußert hatte, fand Brand Worte für das Verhalten Sebelins, die ich hier nicht widergeben möchte. Eine spätere Aufforderung sich zu entschuldigen kam Brand nach, Sebelin jedoch erbat sich eine Bedenkzeit für die Entscheidung, diese anzunehmen.

Auch für die Gemeindevertretung aus Felde hatte Brand kein gutes Wort übrig. Felde zeige sich unkooperativ und es sei kein Signal zu vernehmen, dass überhaupt ein Interesse bestehe, den Neubau im Ort haben zu wollen. Wenn sich dies nicht ändere, würde er in der kommenden Sitzung des Amtsausschusses den Antrag stellen, den Neubau nicht in Felde zu realisieren, sondern einen anderen Ort zu finden, so Brand. Zahlreich anwesende GemeindevertreterInnen aus Felde sahen die Dinge anders, ihrer Meinung nach bekamen Sie auch auf Nachfrage kaum Informationen, Änderungswünsche seien von Brand kritisiert worden.

Der Ausschussvorsitzende hatte teilweise Mühe für Ruhe unter den Zuschauerinnen und Zuschauern zu sorgen, die überall im Saal verteilt standen oder auf Tischen und dem Fußboden saßen sofern sie keinen Sitzplatz mehr fanden. Entsprechend der Einleitung des Amtsdirektors war die Stimmung enstprechend aufgeheizt und der Sauerstoff knapp, was für regelmäßige Unterbrechungen der Sitzung sorgte, damit der Raum kurz durchgelüftet werden konnte. Carstensen versprach mit aller Kraft nach einer finanzierbaren Möglichkeit für den Neubau zu suchen – damit wolle er in seiner kommenden  Ausschusssitzung beginnen. Für den veranschlagten Preis des Vorentwurfs „kann und werde nicht gebaut!“ Daher wurden die eingangs vom Amtsdirektor versprochenen „hübschen Bilder“ die der Architekt vorbereitet hatte, an diesem Abend nicht mehr präsentiert.

In der folgenden Einwohnerfragestunde gab es zahlreiche Wortmeldungen von Einwohnerinnen und Einwohnern aus nahezu allen amtsangehörigen Ortsteilen. Kritisiert wurde vor allem die Vorgehensweise in der Gesamtplanung, die offenbar schlechte Kommunikation der Entscheidungsträger untereinander sowie die zu erwartenden hohen Kosten. Den Vorschlag einen externen Projektplaner zu beauftragen nahm Carstensen dankend auf. Ein Mitbürger rechnete vor, dass die Baukosten – pro Kopf gerechnet – höher seien als die der Elbphilharmonie und eine Anwohnerin des Amtes in Achterwehr hat das Amt gern als Nachbarn, da sie Freitags ab 12h nicht mehr da sind.

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung an diesem Faschingsdienstag, die zeitweise den Charakter einer Karnevalsveranstaltung hatte, aber letztendlich gezeigt hat, dass es für die Ausschüsse im Amt noch viel zu tun gibt, dass der Amtsdirektor lernen sollte mit Kritik anders umzugehen, dass die Einwohnerinnen und Einwohner regelmäßiger zu derartigen Sitzungen gehen sollten. Dazu riefen der Ausschussvorsitzende und der Amtsdirektor regelrecht auf: Kommt her oder ruft an, schreibt eine Email oder einen Brief! Wir freuen und über Ideen und Anregungen!

Neubau Amtsgebäude soll ca. 10 Millionen Euro kosten

Am 28.01.2020 tagte der Bau- und Finanzausschusses des Amtes Achterwehr.
Der Architekt sowie Fachplaner für Elektro und Gebäudetechnik haben die Entwürfe für ein mögliches Gebäude gezeigt und entsprechende Kostenschätzungen abgegeben. Der gesamte Neubau wurde unter der Maßgabe der Sparsamkeit als Zweckbau geplant.
Der Vorsitzende des Finanzausschusses in Achterwehr hat mitgerechnet und ist auf eine Summe von Knapp 10 Millionen Euro gekommen. Einige Posten wie Klimatisierung, Photovoltaik etc. sowie eine Brandmeldeanlage die bis zur Bauabnahme Pflicht sein könnte sind hier ebensowenig eingerechnet wie die zu zahlenden Zinsen für die kommenden 30-40 Jahre!

Der Amtsausschuss hatte 2018 beschlossen das Gebäude nur zu realisieren, wenn die Kosten 5,3 Millionan Euro nicht überschreiten. Dies wurde in der Sitzung vom 28.01. als „utopisch“ bezeichnet und es wurde für einen neuen Kostenkorridor von 8-9 Mio Euro abgestimmt, die Vertreterinnen von drei amtsangehörigen Gemeinden stimmten dagegen.

Dieser höhere Kostenrahmen soll am 25.02. in der öffentlichen Sitzung des Amtsausschusses ebenfalls beschlossen werden. Sollten nicht zunächst an dieser Stelle die Planungen für das Gebäude mit Standort Felde unterbrochen werden um die Möglichkeiten für das neue Amtsgebäude zu überdenken? Der Plan für die Ertüchtigung des bestehenden Gebäudes wurde ja vor allem verworfen, da es für ca. 1 Million Mehrkosten ein komplett neues Amtsgebäude geben sollte…

Rechenbeispiel: Umgerechnet auf jede/n Bürger/in des Amtes Achterwehr wäre die Kostenverteilung bei Gesamtkosten von 4 Millionen Euro 318 Euro, bei 9 Mio bereits 716 und bei 11 Mio wären es 876 Euro.

 

Link zu Artikel auf „kn-online.de“ vom 22.01.20 über die Vorstellung des Entwurfes

„Kulturverein Region Westensee e.V.“ gegründet!

Am 17.01.20 versammelten sich etwa 50 interessierte Einwohnerinnen und Einwohner aus dem Bereich des Naturpark Westensee im Landkrug Mielkendorf mit dem Ziel einen Kulturverein zu gründen. Dazu aufgerufen hatte Erik Schlicksbier in einer groß angelegten Werbeaktion mit Plakaten, Zeitungsartikeln sowie einer Website, auf der sich  bereits ein Satzungsentwurf und verschiedene Ideen fanden.

Es wurde zunächst ausführlich darüber diskutiert, welche Ziele ein Kulturverein verfolgen sollte und welche Werbe- bzw. Informationskanäle am besten geeignet sind, um Kulturinteressierte der Region mit Kulturschaffenden zu verbinden. Anwesende Künstlerinnen und Künstler machten deutlich, dass es durchaus Potenzial gibt, jedoch die Vernetzung untereinander besser werden müsse.

Da der Wille nach der Gründung des Vereins vorhanden war, stellte der Versammlungsleiter Schlicksbier schließlich die Frage, wer denn bereit wäre für die verschiedenen Posten des Vorstandes zu kandidieren. Nach anfänglichem Zögern meldeten sich neben Schlicksbier selbst weitere vier Kandidatinnen und Kandidaten aus Mielkendorf und Achterwehr. Auch für den Beirat sowie zwei KassenprüferInnen gab es interessierte Menschen, die jeweils in Blockwahl von den anwesenden Gründungsmitgliedern gewählt wurden.

Der Satzungsentwurf wurde an einigen Stellen noch angepasst bis die endgültige Version einstimmig beschlossen wurde. Auf der Website des Vereins werden alle Informationen sowie die aktuelle Satzung in den nächsten Tagen hinterlegt:

Website Verein: https://kvrw.org/

Wer über informiert bleiben möchte, kann sich auf der Seite kvrw.org/ in die Mailingliste eintgragen (ganz unten auf der Seite)

Auszug aus der Satzung des „Kulturverein Region Westensee e.V.“:

Der Zweck des Vereins ist die Förderung und Belebung des kulturellen Lebens in der Region Westensee. Diesem Zwecke dienen unter anderem folgende Aufgaben:
Bildung eines Forums für Kulturschaffende und Kulturinteressierte, sowie einer Vernetzung von Kulturinstanzen und Kulturabteilungen, die ähnliche Ziele verfolgen
Förderung der kulturellen Vielfalt in der Region
Pflege und Entwicklung des Kultur- und Heimatbewusstseins
Pflege historischen Kulturgutes
Ausrichtung kultureller Veranstaltungen und Ausstellungen
Erhalt und Weiterentwicklung von Kulturlandschaften.

Facebook: https://www.facebook.com/kulturvereinregionwestensee
Instagram: https://www.instagram.com/kulturrw
Twitter: https://twitter.com/kulturrw

Allris unter Linux

Das (All)gemeine (R)ats(i)nformations(s)ystem hat in unserer Amtsverwaltung und damit auch in die Arbeit des Gemeinderats Achterwehr Einzug gehalten. Es wird für die Betriebssysteme von Microsoft und Apple, sowie für das von Google zur Verfügung gestellt. Leider nicht, was ich sehr bedaure und auch nicht für zeitgemäß halte, für Linux. Das ist aber ein anderes Thema.

Die Informationen, wie man Allris unter Linux zum Laufen bekommt ist dort draußen verfügbar und sehr gut dokumentiert, allerdings gut verteilt. Ich werde daher die Tutorials hier nicht noch einmal wiederholen, sondern nur den Ablauf mit den dazugehörigen Links.

Der Prozeß lief in meinem Fall reibungslos (Lubuntu auf Lenovo x230) und dauerte, was sicherlich von verschiedene Faktoren abhängt, ca. 1,5h.

Prinzipieller Ablauf

Wie oben erwähnt, wird Allris für Android zur Verfügung gestellt. Also benötigt man erstmal eine Art Wrapper oder Container, der Android unter Linux zum Laufen bringt. Hier kommt Anbox zum Einsatz. In dieser Umgebung kann dann die Allris-App installiert und ausgeführt werden. Da Anbox z.Zt. nur als sog. Snap vorliegt, ist vorher Snapcraft zu installieren, wenn nicht schon in der entsprechenden Distribution vorhanden.

Snapcraft

Da von Canonical, wird Snapcraft dankenswerter Weise für alle großen Distributionen angeboten.
Die Installationsanweisungen sind gut und klappten in meinem Fall problemlos. Ich gehe hier nicht weiter darauf ein.

Installation von Snapcraft auf verschiedenen Distributionen

Anbox

Nachdem Snacpcraft nun läuft, kann das entsprechende Installations-Abbild (Snap) für Anbox installiert werden. Auch hier ist die Installation straight forward, so daß ich hier, wie oben, nur den Link zum Tutorial poste.

Installation von Anbox

Allris in Anbox installieren.

Leider habe ich von Allris in freier Wildbahn nur die Version 1.7.6.5 gefunden, was nicht ganz aktuell ist. Fehlt also nur noch die Installation des Allris Paketes.
Nach der Installation kann dann schlussendlich mit anbox.appmgrder App-Manager gestartet werden.
Der Einfachheit halber würde ich mir dazu dann noch einen Launcher anlegen… Das Icon dazu finde ich auch noch 😉

Ausblick

Wie erwähnt, habe ich nicht die ganz aktuelle Version, wie sie im Playstore zu haben ist, gefunden. Hier wäre es sicherlich nett, den PlayStore in Anbox zum Laufen zu bringen, wie es jemand hier offenbar geschafft hat. Evtl. lässt sich ja auch tatsächlich eine aktuelles apk vom Anbieter bekommen. Fragen kost‘ ja bekanntlich nix…

„Planet im Aufbruch“ 1. Kunst & Klima Ausstellung in der GAK

Eröffnung am Sonntag, dem 20. Oktober 2019, um 11 Uhr

Flyer Aufbruch

Flyer: http://www.gak-achterwehr.de/documents/Flyer-Aufbruch.pdf

BlütenReich Achterwehr

Bereits am 07.09.2019 hatten die Gemeinde Achterwehr unter der Leitung der Bürgermeisterin Anne Katrin Kittmann, der Schleswig-Holsteinische Heimatbund und der Naturpark Westensee-Obere Eider e.V. zur Regionalveranstaltung „BlütenReich“ in den Sitzungssaal des Amtes Achterwehr eingeladen. Verschiedene Gastredner, u.a. Herr Prof. Holger Gerth, Landesnaturschutzbeauftragter, Herrn Norbert Voigt, Schleswig-Holsteinischer Heimatbund gaben einen Einblick in die hohe Komplexität, also die stark verflochtenen Abhängigkeiten, unserer heimischen Naturflächen. Herr Voigt erinnerte daran, wie wichtig die Bestäuber im Speziellen und die Gesamtheit der Insekten im Allgemeinen für uns Menschen sind. Er stellte in verschiedenen, kurzen Beispielen vor, welche einfachen, gleichfalls aber sehr effektiven, Maßnahmen auf jeder Gemeindefläche und in jedem privaten Garten ohne große Kosten durchgeführt werden können, um den heimischen Insekten weiterhin Nahrung und Schutz zu geben. Rasenflächen sollten z.B. nicht mehr durch fortwärendes Mulchen (Rasenmähroboter) in eine grüne Monokultur verwandelt werden, sondern einfach ’stehen‘ gelassen werden. Totholz, Steine, lose bewachsene Flächen, sowie Knicks mit Rankpflanzen und Brennnesseln sind ein wichtiger Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten. Der Bienenexperte riet weiterhin dazu, einen abwechslungsreichen Garten mit vielen offen blühenden, da geschlossene Wuchsformen zu wenig Nektar enthalten, Pflanzen, Stauden und Gehölzen anzulegen, die das ganze Jahr über blühen und somit Nahrung für Insekten bereitstellen.

Der eher theoretische erste Teil wurde dann von Herr Lennart Bendixen mit einem beeindruckend professionellen Diavortrag gestaltet, der mit wunderschönen und faszinierenden Fotos aus seinem naturbelassenen Garten in der Nähe von Kappeln angefüllt war. Von springenden Fröschen, jagenden Grabwespen und angeberischen Fliegen, die sich für Wespen ausgeben, wurde in tollen Detailaufnahmen berichtet.

Zusammenfassend erging der Appell, weniger Mode und mehr Natur im Garten zuzulassen und wiederzuentdecken, wie schön und vielfältig und faszinierend die Natur um uns herum eigentlich ist, wenn man sie nur läßt. Eigentlich ganz einfach.

Erstes Achterwehrer Weinfest

Um die Geselligkeit im Dorf zu fördern, Nachbarn kennen zu lernen oder wieder zu treffen und Wein zu kosten, fand am 21.09. das erste Achterwehrer Weinfest statt.
Rüdiger Grigoleit orderte den Wein aus seiner alten Heimat Groß Umstadt, dazu kam
Secco aus Rheinhessen und Traubensaft aus dem Rheingau.
Die Entwicklungsräume in der Dorfstraße boten den entsprechenden Rahmen und dann
hatten wir auch noch unglaublich schönes Spätsommerwetter.
Eine perfekte Mischung!

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Etwa 50 BesucherInnen fanden den Weg dorthin und verlebten einen feuchtfröhlichen
Abend unter einem funkelnden Sternenhimmel.
Über eine Wiederholung im nächsten Jahr denken wir gerne nach. Wir freuen uns, wenn
die Eine oder der Andere unser Orgateam unterstützt.
Eure Grit und Rüdiger.

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